Am Anfang sehr schockiert. Das klang so - schlecht. Gustaf keine Stimme und überhaupt auch keine Harmonie. Aber es wurde besser. Sehr viel besser! Bei "If I Leave You" hat Björn alles wieder gut gemacht. Und die neuen Songs waren exzellent. "Killer Kaczynski" überzeugt schon durch den Titel. Die Zugabe begann mit einem little swedish folk song. "How we work": ruhig und wunderschön.
Das Interview danach war schlimm. Wie kann man bloß so einen Trottel das Interview machen lassen. Während Björn pflichtbewusst die Fragen beantwortet, ist Gustaf extremst gelangweilt. Dann wurde er befragt und es wurde richtig schlimm. Interviewer versuchte witzig sein, was gründlich misslang. Gustaf angeekelt und hielt für den Rest des Interviews seinen Rücken in die Kamera. Richtig so.
Samstag, 24. Juni 2006
Freitag, 23. Juni 2006
24 Stunden später
Arm zwischenzeitlich fast abgestorben. Erfreut sich jetzt aber neugewonnener Freiheit. Wohl doch geschafft, ein wenig zu schlafen. Kann mich auf jeden Fall nicht an die Messungen zwischen fünf und halb acht erinnern. Davor und danach fleißig mitgezählt. Jetzt eine Woche bangen.
Donnerstag, 22. Juni 2006
24 Stunden Spaß
Das Blutdruckmessgerät nervt jetzt schon gewaltig. Hab es gerade mal ne halbe Stunde dran. In der Zeit hat es schon dreimal gemessen. Einmal falsch, weil ich einfach weitergegangen bin. Kann doch jetzt nicht dauernd stillhalten. Ah, schon wieder, Nummer vier. Keine Durchblutung mehr. Und das jetzt jede viertel Stunde. Außer heute Nacht. Da wird nur jede halbe Stunde gemessen. Das Teil schreibt mir quasi vor, dass ich von zehn bis sechs schlafen darf. Ich denke, ich werde durch machen. Das Teil schnürt einem so den Arm ab, das ist gar nicht feierlich. Da kann man eh nicht schlafen. Und dann danach auch noch arbeiten. SUPER!
Mittwoch, 21. Juni 2006
Montag, 19. Juni 2006
Svens WM-Wette
Scheisse verbreitet sich im Internet wahnsinnig schnell. Schneller als alles andere. Wer Svens Wette noch nicht kennt, findet dazu ne ganze Menge im Netz. Inzwischen ist seine Seite aber einer Werbefläche gewichen. Nachahmer findet man aber massenweise. Und Leute, die direkt aussprechen, was Sven will. Mich nervt es nur und deshalb bitte, BITTE: Menschen, die mich kennen, meine E-Mail-Adresse oder Icq-Nummer etc. haben: schickt mir solche Sachen nicht! Vielen Dank!
Das ist keine Asche, das ist Acrylamid

Waren heute am Meerfelder Maar. Eine super Sache. Gerade angekommen, wollte uns auch schon ein übereifriger Senior verscheuchen. Aber man bleibt ja freundlich und übersieht den Stock, mit dem er droht. Haben uns dann ein lauschiges Plätzchen gesucht und den guten Einweg-Grill aufgebaut. Hätten dann auch fast erstmal einen Kleinbrand verursacht. Und unsere Grillkunst war auch nicht die Beste. Uns darf man echt nicht alleine lassen. Schwimmen war dann aber richtig fein. Nur danach der Herr (mittleres Alter), der sich zu uns gesellt hat und über seine Badegewohnheiten (nackt) reden wollte, außerdem seine Beziehung zu dem See (ach, die Vergangenheit...), das hätte echt nicht sein müssen. Sind dann auch ganz schnell weg.
Donnerstag, 15. Juni 2006
Mittwoch, 14. Juni 2006
Hitze, diese unerträgliche Hitze
Ich halt´s echt nicht mehr aus! Ich will REGEN und KÄLTE! Das Wetter macht mich wahnsinnig. Die halbe Nacht wieder verbracht mit Warten. Auf Schlaf. Erholung. Hab dann ferngesehen und kam in den Genuss, Morrisseys "The youngest was the most loved" zu sehen. Und ich muss sagen, gekonnt in Szene gesetzt, il Signore. Danach hat´s mich nur angegruselt und so lag ich die restliche Zeit rum und hab ins Dunkel gestarrt. Wäre ja alles nicht so schlimm, hätte ich heute nicht arbeiten müssen. Die Massen, die meinten, einkaufen zu müssen, waren unglaublich. Da denkt man, die sind alle brav zu Hause und schauen WM, aber nix da. Plus morgen Feiertag - es war die Hölle.
Dienstag, 13. Juni 2006
Montag, 12. Juni 2006
Uni-Alltag
Qualitative Forschungsmethoden sind mal das unnötigste, was es gibt. Quäle mich da seit Wochen durch und es wird nicht besser. Und das nur für n Teilnahmeschein. Schweinerei.
Positiv heute: ursk auf Platz 4/5 und urskslife sogar auf 1!
Die neue Placebo ist im übrigen sehr fein. Did you forget to take your meds?
Positiv heute: ursk auf Platz 4/5 und urskslife sogar auf 1!
Die neue Placebo ist im übrigen sehr fein. Did you forget to take your meds?
Mittwoch, 7. Juni 2006
Mein Blog als grafische Darstellung

What do the colors mean?
blue: for links (the A tag)
red: for tables (TABLE, TR and TD tags)
green: for the DIV tag
violet: for images (the IMG tag)
yellow: for forms (FORM, INPUT, TEXTAREA, SELECT and OPTION tags)
orange: for linebreaks and blockquotes (BR, P, and BLOCKQUOTE tags)
black: the HTML tag, the root node
gray: all other tags
Song to say goodbye
Schon wieder ist das Quartal um und ich muss im Club etwas kaufen. Kann nur jedem raten, da bloß die Finger von zu lassen. Schon wenn ich weiß, dass ich da hin muss, bin ich vollkommen genervt. In dem kleinen Schuppen bei uns kann ich so unsinnig viel Zeit verbringen, was anständiges zum Kaufen finde ich trotzdem nicht. Hatte heute auch schon wieder alle Bücher durch und auch die Dvds. Bei denen bleibe ich meistens hängen und kaufe dann irgendeinen schlechten Film. Hab dann auch noch das Cd-Regal durchstöbert. Dort das erlösende Stück gefunden. Placebo - Meds. Wie es da hinkommt, ist mir schleierhaft. Aber meine Rettung. Meine neue Liebe hat mich davor gewahrt, Schrott zu kaufen. Zufrieden war ich trotzdem nicht, da ich sie nicht anhören konnte. Aber das wird noch kommen.
Und dann noch einmal dahin und dann bin ich wieder frei! Keine Pflichtkäufe mehr.
Und dann noch einmal dahin und dann bin ich wieder frei! Keine Pflichtkäufe mehr.
Dienstag, 6. Juni 2006
URSK IS BACK!!!
Dinge, die mir Googlism über mich und meine Freunde berichtet:
V. :
is back
is a schemer who likes to break the rules
is bubbling tonight
is the grail
Coco is a sweet tortie ( A. is the world's largest and most respected introduction and tour service)
M. is dead
Je. is nich so wichtig
Cl. is a student from a little country about which no one wants to know
N. is linking farmers with the market for healthy meat
Ju. is a very spirited and dominant but powerful and lovely dog
A. is here
Mindestens zwei Dinge sind mal sowas von wahr.
V. :
is back
is a schemer who likes to break the rules
is bubbling tonight
is the grail
Coco is a sweet tortie ( A. is the world's largest and most respected introduction and tour service)
M. is dead
Je. is nich so wichtig
Cl. is a student from a little country about which no one wants to know
N. is linking farmers with the market for healthy meat
Ju. is a very spirited and dominant but powerful and lovely dog
A. is here
Mindestens zwei Dinge sind mal sowas von wahr.
Mittwoch, 5. April 2006
Home Sweet Home ?!?
Bin wieder zurück. Diesmal war die Zeit zu Hause sehr lang. Anderthalb Wochen. Es hat nicht gereicht, um mich mit meinem Vater zu streiten. Wahnsinnsleistung. Der Grund: Ich bin ihm möglichst aus dem Weg gegangen. Dafür gabs Stress mit der Krankenschwester und Grundsatzdiskussionen mit der Sportfreundin. Fahre ich immer seltener heim? Bleibe ich immer kürzer? Und warum? Und vor wem muss ich mich rechtfertigen? Damit fings aber erst zum Ende an. Die Zeit vorher war besser. Naja, bin mal wieder krank geworden, was mir das Wochenende vermiest hat. Saß in "Phantom der Oper" und fand alles nur laut. Obwohl es richtig gut war. Danach musste ich direkt in Bett und bin noch kränker geworden. Keine Party am Samstag abend. Bei meinem letzten Besuch war ich auch krank, so dass ich auch nicht auf die Party konnte. Anlass für die Mädels zu meckern. Als würde ich mir das aussuchen. Zur Strafe habe ich mehrere angesteckt.
Für die Zeit daheim hatte ich mir nur vorgenommen, mir die Ausstellung von Vivienne Westwood anzuschauen und das ist natürlich das einzige, was ich nicht gemacht habe. Aber sehr schön: war mit meinen Neffen auf der Palmkirmes und durfte dem Großen zusehen, wie er auf dem kleinsten Pony überhaupt seine Runden drehte und immer wieder "John Wayne" rief.
Die Rückfahrt war wie immer herrlich. Erst Discoboy, von dessen Walkman eine mir unbekannte technoähnliche Musikrichtung herüberschallte. Danach kam ein Typ, bei dem das Handy dauernd klingelte und er dann immer schrie, weil der Empfang so schlecht war. Unterhaltsam war das nicht, denn es war türkisch. Nachdem mich beide verlassen hatten, gesellte sich ein Pärchen aus schätzungsweise Trier-Nord zu mir. Amüsant. Aber auch traurig. Das was ich mitbekam, wäre bei Kindern okay gewesen, aber das Paar war zwischen 30 und 60, wie so Leute aus so Stadtteilen halt sind. Nicht einschätzbar. Und sie waren dumm. Richtig dumm. Das fand ich schon erschreckend.
Wieder zu Hause. Und jetzt sitze ich hier und werde gemieden von den gewissenhaften Studenten. Damit ich keinen anstecke mit meinen Bazillen. Naja, ist ja nur bis morgen.
Für die Zeit daheim hatte ich mir nur vorgenommen, mir die Ausstellung von Vivienne Westwood anzuschauen und das ist natürlich das einzige, was ich nicht gemacht habe. Aber sehr schön: war mit meinen Neffen auf der Palmkirmes und durfte dem Großen zusehen, wie er auf dem kleinsten Pony überhaupt seine Runden drehte und immer wieder "John Wayne" rief.
Die Rückfahrt war wie immer herrlich. Erst Discoboy, von dessen Walkman eine mir unbekannte technoähnliche Musikrichtung herüberschallte. Danach kam ein Typ, bei dem das Handy dauernd klingelte und er dann immer schrie, weil der Empfang so schlecht war. Unterhaltsam war das nicht, denn es war türkisch. Nachdem mich beide verlassen hatten, gesellte sich ein Pärchen aus schätzungsweise Trier-Nord zu mir. Amüsant. Aber auch traurig. Das was ich mitbekam, wäre bei Kindern okay gewesen, aber das Paar war zwischen 30 und 60, wie so Leute aus so Stadtteilen halt sind. Nicht einschätzbar. Und sie waren dumm. Richtig dumm. Das fand ich schon erschreckend.
Wieder zu Hause. Und jetzt sitze ich hier und werde gemieden von den gewissenhaften Studenten. Damit ich keinen anstecke mit meinen Bazillen. Naja, ist ja nur bis morgen.
Sonntag, 12. März 2006
sehen und staunen
Mein neuer Blog ist da! Feine Bilder gibt´s seit gestern auf:
http://gonkomania.blogspot.com
http://gonkomania.blogspot.com
Donnerstag, 9. Februar 2006
Buenos dias amigo
Haare färben sollte man echt nicht mit sonem Billig-Mist machen. Das geht immer schief. Vor allem, wenn man noch Farbe vom Friseur in den Haaren hat. So war mein kompletter Ansatz am Ende orange-gold und der Rest dunkelrot. War keine feine Sache. Naja, Hairkiller hats gerettet und jetzt ist alles schön rot.
Bin im übrigen jetzt stolze Besitzerin des Schlüssels für den Tischtennisraum. Natürlich ganz uneigennützig. Fast.
Sonst sitze ich den ganzen Tag nur in der Bib und gebe vor zu lernen. Das Piaget-Referat lief ganz okay, die mündliche ist am 1. März. Bis dahin muss was getan werden!
Bin im übrigen jetzt stolze Besitzerin des Schlüssels für den Tischtennisraum. Natürlich ganz uneigennützig. Fast.
Sonst sitze ich den ganzen Tag nur in der Bib und gebe vor zu lernen. Das Piaget-Referat lief ganz okay, die mündliche ist am 1. März. Bis dahin muss was getan werden!
Freitag, 6. Januar 2006
Fruchtalarm
Anscheinend waren wohl alle Trierer Eltern ratlos, wohin mit ihren Kindern, so am Ende der Ferien. Hatten das ganze Bespaßungsprogramm schon durch und zum Schluss blieb nur noch das Schwimmbad übrig. Hätten mir ja vorher wenigstens mal Bescheid sagen können. Ich also nichtsahnend hin. Schon der Bereich, wo die ganzen Föns hängen, war ein Menschenauflauf, aber da hatte ich ja schon bezahlt. Also rein ins Becken. Da wars auch gar nicht so schlimm. Zu Beginn. Aber mit der Zeit wurde mir das echt zu voll und ich wollte nur noch weg. Und dann, was mir noch nie passiert ist, muss ich erstma warten, bis ne Dusche frei ist, während die Kinder da um mich rumtollen. Vor allem Marvin und Julian (oder auch Juliäääään). Ich will nur raus. Schnell duschen, schnell anziehen, schnell raus. Schnell, schnell, schnell. Aber nix da. Während ich inner Umkleide bin, höre ich die Blagen die ganze Zeit rumplärren. Der hat den geschubst und der hat den gehauen. Und dazu aus den Lautsprechern Michael Jacksons "Heal the World". Dann noch rasch Haare fönen und schon waren die Blagen schon wieder da. Beim Tasche einräumen hält mir Marvinkevinjulianarschkind dann noch den Fön ins Gesicht. Unangenehm sag ich da nur. Schnell raus und erstma eine rauchen.
Sonntag, 18. Dezember 2005
Erfolg und Versagen
Unser Plan für Samstag: uns betrinken und tanzen gehen.
Hört sich ja jetzt nicht so schwer an, dürfte also kein Problem sein. Haben auch zu Hause schon 1A vorgelegt mit Wodka, Martini und Bier. Sind dann zu ner guten Zeit runter in die Stadt, um da weiterzumachen. Wollte es diesmal langsam angehen lassen und hab erstmal zur Pause Wasser getrunken. Wir haben dann nebenher "Scrabble" gespielt. Und zwar ziemlich lang. Zu lang. Es war so spät, dass wir inner Luke noch so knapp zwanzig Minuten zum Tanzen gehabt hätten, um dann mit dem letzten Bus nach Hause zu fahren. Und ich hatte die ganze Zeit nur an meinem Wasser genuckelt. Wir waren beide nicht gerade glücklich über den Verlauf. Sind dann noch schnell inne andere Kneipe, um noch was zu trinken. Direkt kam die Kellnerin, ohne dass wir n Blick in die Karte geworfen hätten. Und dann kam sie Ewigkeiten gar nicht und alles zog sich so hin, dass wir unsere Getränke in einer Minute runterstürzen mussten, um den Bus nicht zu verpassen. Also, nix gewesen mit betrunken sein und tanzen. Sind dann also wieder nach Hause, um da weiterzumachen mit dem Trinken. Haben dann auch gleich noch n paar Leute mitgeschleift. Zum Ende hin hab ich mir schonmal meinen Plan für heute gemacht. Um halb sechs war Coco immer noch nicht betrunken (ihrer Meinung nach) und deswegen ganz schön frustriert. Da aber dann auch nix mehr an Alkohol da war, sind wir pennen gegangen.
Mein Plan für heute: früh (halb zwölf) aufstehen, Zugfahrkarte kaufen und dann schwimmen gehen.
Um halb zwölf ging dann mein Wecker und ich war noch vollkommen tot. Wollte noch ein paar Minuten liegenbleiben. Beim nächsten Blick auf die Uhr war es dann viertel vor drei. Na super. Hab mich dann schnell fertig gemacht in der Hoffnung, dass der Ticketcenter am Bahnhof vielleicht doch länger aufhat als bis um eins. Das Schwimmbad macht um fünf zu, das konnte ich also gleich knicken. Am Bahnhof sehe ich dann, dass der Laden sonntags bis um viertel nach sechs aufhat. Hätte ich mich also beeilt, hätte ich vorher sogar noch schwimmen gehen können. Naja, hab mich dann da schön angestellt und bei meinem wahnsinnigen Glück kam ich dann mal wieder an den Schalter mit dem Hauptschulabsolventen, der einen totalen Hass auf Studenten hat. Er hat sich wohl auch direkt an mich erinnert und an unser letztes missglücktes Gespräch. Keine überflüssigen Worte und zack das Ticket inner Hand und weg. Zu meiner Strafe dachte ich dann, ich lauf mal zurück nach Hause und das ist ma echt kein Katzensprung. Es glich dann auch mehr einem Gewaltmarsch als sonst irgendwas. Nach der Hälfte fing es an zu regnen und da die ganze Sache sowieso keinen Spaß machte, hab ich dann auf den Bus gewartet und bin das letzte Stück gefahren.
Pläne machen ist echt das Letzte!
Hört sich ja jetzt nicht so schwer an, dürfte also kein Problem sein. Haben auch zu Hause schon 1A vorgelegt mit Wodka, Martini und Bier. Sind dann zu ner guten Zeit runter in die Stadt, um da weiterzumachen. Wollte es diesmal langsam angehen lassen und hab erstmal zur Pause Wasser getrunken. Wir haben dann nebenher "Scrabble" gespielt. Und zwar ziemlich lang. Zu lang. Es war so spät, dass wir inner Luke noch so knapp zwanzig Minuten zum Tanzen gehabt hätten, um dann mit dem letzten Bus nach Hause zu fahren. Und ich hatte die ganze Zeit nur an meinem Wasser genuckelt. Wir waren beide nicht gerade glücklich über den Verlauf. Sind dann noch schnell inne andere Kneipe, um noch was zu trinken. Direkt kam die Kellnerin, ohne dass wir n Blick in die Karte geworfen hätten. Und dann kam sie Ewigkeiten gar nicht und alles zog sich so hin, dass wir unsere Getränke in einer Minute runterstürzen mussten, um den Bus nicht zu verpassen. Also, nix gewesen mit betrunken sein und tanzen. Sind dann also wieder nach Hause, um da weiterzumachen mit dem Trinken. Haben dann auch gleich noch n paar Leute mitgeschleift. Zum Ende hin hab ich mir schonmal meinen Plan für heute gemacht. Um halb sechs war Coco immer noch nicht betrunken (ihrer Meinung nach) und deswegen ganz schön frustriert. Da aber dann auch nix mehr an Alkohol da war, sind wir pennen gegangen.
Mein Plan für heute: früh (halb zwölf) aufstehen, Zugfahrkarte kaufen und dann schwimmen gehen.
Um halb zwölf ging dann mein Wecker und ich war noch vollkommen tot. Wollte noch ein paar Minuten liegenbleiben. Beim nächsten Blick auf die Uhr war es dann viertel vor drei. Na super. Hab mich dann schnell fertig gemacht in der Hoffnung, dass der Ticketcenter am Bahnhof vielleicht doch länger aufhat als bis um eins. Das Schwimmbad macht um fünf zu, das konnte ich also gleich knicken. Am Bahnhof sehe ich dann, dass der Laden sonntags bis um viertel nach sechs aufhat. Hätte ich mich also beeilt, hätte ich vorher sogar noch schwimmen gehen können. Naja, hab mich dann da schön angestellt und bei meinem wahnsinnigen Glück kam ich dann mal wieder an den Schalter mit dem Hauptschulabsolventen, der einen totalen Hass auf Studenten hat. Er hat sich wohl auch direkt an mich erinnert und an unser letztes missglücktes Gespräch. Keine überflüssigen Worte und zack das Ticket inner Hand und weg. Zu meiner Strafe dachte ich dann, ich lauf mal zurück nach Hause und das ist ma echt kein Katzensprung. Es glich dann auch mehr einem Gewaltmarsch als sonst irgendwas. Nach der Hälfte fing es an zu regnen und da die ganze Sache sowieso keinen Spaß machte, hab ich dann auf den Bus gewartet und bin das letzte Stück gefahren.
Pläne machen ist echt das Letzte!
Sonntag, 11. Dezember 2005
Kater
Kein Alkohol mehr. Mal wieder nicht. Nicht so viel und nicht so durcheinander. Fühle mich richtig elend.
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